Sebastian

Melody Maker

Ich glaube es war 1973, als ich das erste Mal den Film „Help“ sah. Die Handlung war zwar ein ziemliches Durcheinander, aber die Musik gefiel mir. Damit war mein Musikstil geprägt: der Beat- und Liverpoolsound und auch Rock’n’Roll der 50er – und das hat sich bis heute nur wenig geändert.

Irgendwann mit 13 bekam ich endlich meine erste Wandergitarre. Die Haltbarkeit dieses Instruments war allerdings begrenzt. Als ich irgendwann Stahlsaiten aufzog, liess sie sich nur noch wie ein Harfe spielen …

Der Wunsch in einer Band zu spielen war ungebrochen und so kam es, dass ich Mitte der 80er Jahre mit ein paar Freunden eine Tanzband gründete, wir 15 Jahre lang durch das Bremer Umland tingelten und uns musikalisch „prostituierten“. Also wir spielten Stimmungshits ohne Rücksicht auf unseren eigenen Musikgeschmack …

Ende der 90er zog es mich nach Stuttgart, wo ich als Bassist bei einer Country Rockband angeheuert wurde. Mein Equipment bestehend aus Höfner, Rickenbacker und VOX passte nicht wirklich dazu, aber dann ergab sich die Gelegenheit der schwäbischen Landjugend in einer weiteren Band auch Eddie Cochran, die Hollies und auch die Beatles näher zu bringen. Also spielte ich parallel in zwei Bands – einmal Bass und einmal Gitarre.

Nach 4 Jahren auf Wanderschaft zog es mich wieder in die alten Heimat und ich traf alte Weggefährten mit denen ich „Suzie Q and Rubberduck“ gründete. Doch nach einiger Zeit hatte ich keine Lust mehr auf kommerzielle Oldies mit dem „Ihr seid alle gut drauf“ – Klischee. Nach zweijähriger gesundheitlicher Zwangspause wurde ich von vier netten Musikern adoptiert – „Wednesday Nine“. Aus Spaß sowohl an alten Klassikern, als auch an aktuellen Titeln hat sich die Band zusammen gefunden und bringt mit frischem Drive Rockmusik, mit einem kleinem nostalgischen Blick zurück auf die Babyjahre der Rockmusik, auf die Bühne ….