Sarah

Sarah steht auf einer Br√ľcke

Unsere Frontfrau

Vor 29 + x Jahren begab es sich, dass ich im sonnigen Rheinland, genauer gesagt im Siebengebirge das Licht der Welt erblickte. Nicht zuletzt durch meinen Vater, begeisterte mich schon fr√ľh Musik. So war es in der Grundschule mein gr√∂√üter Traum, einmal als David Hasselhoff die „Mini Playback Show“ zu erst√ľrmen. Zum Gl√ľck blieb es bei einem Traum und ich wurde nie von Marijke Amado durch die Zauberkugel geschickt.

Nachdem ich also weltgr√∂√üter Fan von David Hasselhoff gewesen war und mir ein Auto wie KITT gew√ľnscht hatte, wurde ich dann doch etwas vern√ľnftiger. Ich widmete meine musikalische Aufmerksamkeit den Boygroups. Ja, da kam man bzw. Frau in den 90er Jahren nicht dran vorbei. Von TAKE THAT √ľber BACKSTREET BOYS zu N’SYNC und zu WORLDS APART und BED & BREAKFAST. Wer kennt sie nicht?! Und ja nat√ľrlich musste ich diese Idole selbstverst√§ndlich hautnah und live in concert erleben und das nicht nur ein Mal (auch hier vielen Dank an meinen Vater, der mich zu allen Konzerten begleiten durfte und der in den 90er Jahren der wahrscheinlich am besten √ľber Boygroups informierte Mann √ľber 30 war).

Als Kontrastprogramm durfte ich dann zu Hause mit ihm stundenlang LED ZEPPELIN h√∂ren, am liebsten auf Vinyl. In der Schule besuchte ich den obligatorischen Schulchor und trat sp√§ter in den Madrigalchor ein, wo ich mich auch mit Musik der letzten Jahrhunderte besch√§ftigte. Irgendwann kam ich dann auf die Idee Gitarre zu spielen. Das Equipment war schnell besorgt und eine geduldige Gitarrenlehrerin nahm sich meiner an. Leider war meine Motivation zu √ľben eher gering, so dass sich meine Gitarrenk√ľnste heute praktisch gegen Null bewegen. Meine hart ersparte E-Gitarre wurde im Studium dann auch zugunsten von B√ľchern verkauft, so dass als Andenken lediglich meine Akustikgitarre √ľbrig geblieben ist, die jetzt irgendwo im Keller bei meiner Mutter verstaubt.

Als ich also feststellte, dass mein musikalisches Geschick doch eher auf h√∂ren und singen beschr√§nkt blieb und die Boygroup-Phase √ľberwunden war, kam ich √ľber doch eher rockige Musik (LINKIN PARK, HIM: eine gro√üartige Stimme!) zu Hip Hop. EMINEM war ein Muss und sein Konzert mit 50CENT, CYPRESS HILL, D12 Und XZIBIT im Essener Stadion legend√§r. Zudem packte mich das Karaoke-Fieber und die Kneipen in Bonn waren vor mir und meinem Gesang nicht mehr sicher. Mein Musikgeschmack dehnte sich in Richtung House aus. Durch einen Zufall lernte ich einen sehr talentierten und musikalischen Mann kennen, mit dem ich einige House-Lieder aufnahm. Schlie√ülich erfuhr ich, dass eine Band aus meinem Heimatort noch eine Background-S√§ngerin suchte. Zusammen mit einer Freundin machten wir uns auf den Weg zum Casting und wurden von den Jungs (nachdem wir einige Kisten Bier gesponsert hatten) tats√§chlich aufgenommen. Na gut, ein Casting gab es eigentlich nicht, Bier aber schon. Mit dem Background-Gesang gaben wir uns jedoch nicht zufrieden und als der S√§nger hinschmiss, avancierten wir zu den Frontfrauen.

Es folgten √ľber 10 gro√üartige Jahre mit der Band GNADENLOS-ROCK¬†und zahlreichen Auftritten z.B. auf dem Museumsmeilenfest in Bonn, dem Sommernachtslauf in K√∂nigswinter und unz√§hligen privaten Festen. Mein Interesse galt nicht mehr nur einer Musikrichtung. Zunehmend begeisterten mich auch deutsche K√ľnstler wie z.B. POLARKREIS 18 (so schade, dass sie sich getrennt haben) aber auch die wunderbaren Konzertbesuche mit meiner Schwester (CRO wir kommen auch dieses Jahr wieder) bleiben unvergessen. Als es mich dann beruflich und privat in den sch√∂nen Norden verschlug, musste ich schweren Herzens „Bye Bye“ zu GNADENLOS sagen und mich auf die Suche nach einer neuen musikalischen Herausforderung begeben. Mit WEDNESDAY NINE war diese schnell gefunden! Schon bei der ersten Probe war klar: das passt und wir wollen mit viel Spa√ü gute Musik machen. Und wir haben gro√üe Ziele! Sp√§testens n√§chstens Jahr wollen wir die √ĖVB-Arena bespielen, denn wer alle seine Ziele erreicht, hat sie wohl zu niedrig gew√§hlt ūüôā !